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2. Klasse


Wir sammeln Geschenke der Liebe für Jesus

Geschenke der LiebeGott hat uns Jesus geschenkt. Er ist das große Geschenk an uns. Wenn wir einander lieben und helfen sammeln wir Geschenke der Liebe für Jesus.

Wir haben uns im Advent vorgenommen: Geschenke der Liebe zu verteilen.
Die Kinder sehen ein Päckchen, das sie schon vom Religionsunterricht kennen.
Ein Kind holt Zettel aus dem Päckchen heraus und liest einige "Geschenke der Liebe" vor:

Freundlichkeit, streiten, helfen, auf den Sonntag vergessen, Zeit haben, nicht zuhören, Freudenstifter sein, beten, keine Zeit haben, Hl. Messe mitfeiern, ...

Dabei entdecken die Kinder, dass einige davon gar keine Geschenke der Liebe sind!

„Ja was ist denn da passiert? Da sind Zettel dabei, die nicht in unser Packerl der Liebe gehören. Welche müssen wir da weggeben?" Diese Zettel werden weggelegt.

Leider passiert es auch uns immer wieder, dass wir so gar kein Geschenk der Liebe verteilen. So bitten wir jetzt am Beginn unserer Feier um Verzeihung:

Wir schenken keine Liebe, wenn wir streiten.
Mit allen rufe ich hier: Herr verzeihe mir.
Wir schenken keine Liebe, wenn wir für andere keine Zeit haben.
Mit allen rufe ich hier: Herr verzeihe mir.
Wir schenken keine Liebe, wenn wir anderen nicht helfen wollen.
Mit allen rufe ich hier: Herr verzeihe mir.
Danke Herr, dass du uns immer wieder deine Liebe schenkst so wollen wir jetzt Freudenstifter, Hoffnungsstifter und Friedensstifter sein. Amen.

Lied: Lasst euch anstiften zur Freude.

Mit dem Zwischenlied stimmen wir uns auf das Evangelium ein: Im Advent

Evangelium:

Joh 15, 9-12
Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!
Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.

oder

Lk 1, 39-56
Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet.Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfülltund rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn, Von nun an preisen alle Geschlechter mich glücklich. Und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.  Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.  Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,  das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.  Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.

Geschenke sind Zeichen der Liebe,
der Dankbarkeit, der Aufmerksamkeit, ...

Das Kind liest vor: trösten, Verständnis zeigen,
ein freundliches Wort, zuhören, Freude teilen,
Streit schlichten, danken, mitfühlen, loben,
Mut machen, versöhnen, beten, ...

Ein Kind entzündet seine selbstgebastelte Kerze: Wer Freude und Liebe schenkt, schenkt Licht.

Kinder legen jetzt einige Päckchen, die sie Jesus bringen wollen auf einen Tisch vor dem Altar.

Für jedes Wort wird ein Päckchen hingelegt. So wächst unser Geschenketisch für Jesus. Nach einigen Packerln wird ein kurzer Liedvers gesungen.

So wollen wir jetzt Gott unsere Bitten sagen:
Öffne unsere Augen und lass uns sehen, wie wir für andere ein Geschenk werden können.

Du bist Licht und du bist Leben,
Christus unsere Zuversicht.

So bitten wir dich durch Christus deinem Sohn. In ihm bist du uns nahe: heute und alle Tage. Amen.

Schlussgebet:

Gott, du bist unser Herr und deine Liebe kennt keine Grenzen. Wenn wir etwas Gutes wollen, schenkst du uns die Idee; und du hilfst uns, es auch zu tun. Hilf uns, dass wir in diesem Advent Jesus näher kommen durch Taten der Liebe und Freude. Amen.

Vater unser

Segen

Erinnerung Die Erinnerung an unseren Gottesdienst (ein Packerl vor dem Baum) wird an alle verteilt, die unseren Gottesdienst mitgefeiert haben.