2. Klasse
Brot - Zeichen für Leben
Brot teilen - Gemeinschaft erleben, Familienfasttag
Menschen
können füreinander Brot sein.
Wir wollen die Bedeutung vom Ausdruck "Brot füreinander sein" verstehen.
Dazu wiederholen wir den Werdegang des Brotes.
In einem Gefäß sind Weizenkörner. Die Kinder sollen durch das Geräusch an die letzte Religionsstunde erinnert werden. Zur Vertiefung wird der Werdegang des Weizenkorns von den Kindern nachgespielt:
MEDITATIONSTEXT:
Ich, das Getreidekorn, möchte dir von mir erzählen.
Vor langer Zeit lag ich in der Erde und träumte einen wunderbaren Traum.
- Es ist dunkel, warm und feucht. - Ich spüre, wie ich mich langsam verwandle.
Ein grüner Keim wächst aus mir empor zum Licht.
Ich bekomme Wurzeln. Sie geben mir festen Halt.
Ich wachse der Sonne entgegen und werde groß und stark.
Meine Ähre trägt viele Körner. In jedem von ihnen lebe i c h .
Ich spüre die Sonne, den Regen, den Wind.
Langsam reife ich heran.
Der Bauer erntet mich mit vielen anderen Körnern.
Der Müller mahlt mich zu Mehl mit vielen anderen Körnern.
Der Bäcker knetet mich mit vielen Brüdern und Schwestern zu Teig.
In der Hitze des Ofens werden wir zu Brot.
Allein kann ich nicht Brot sein.
Nur in der Gemeinschaft mit vielen bin ich Brot.
Impuls: "Brot füreinander sein" - "Ich brauche dich, wie einen Bissen Brot."
Gemeinsame Brotfeier und Gestaltung einer Tischkarte mit Tischgebeten für zuhause.
Siehe auch
Fotogalerie vom 20. Februar 2004
Fotogalerie vom 26. Februar 2003

Der Bauer erntet mich mit vielen anderen Körnern.